Peter Bochynek

Didaktik und Methodik der Fotografie

   

 

Unser Land

 

 

Preußen & Potsdam

 

 

Magic Gardens

 

 
2019-06 NEU: Online-Veröffentlichung zum Thema "Landschaftspark DU-Nord"
 
 
2019-04 NEU: Online-Veröffentlichung zum Thema "Mythos Ruhrgebiet" und zum Bildband von 1928 "Der Gigant an der Ruhr"
 
2019-02 NEU: Online-Veröffentlichung zum Langzeitprojekt "Electronic Music and Dance": Unterseiten "Technokultur" und "Dance to Light"
 
Zum Status der Site www.bochynek.de:



 

 

 

 

 

 

 



 

Die Site www.bochynek.de ist die offizielle Site von Peter Bochynek.
Sie enthält die Arbeitsergebnisse Bochyneks an Fotografien und Texten.

Diese Site ist nicht kommerziell.

Die hier enthaltenen Bilder und Texte sind konzipiert als Lernträger für Lehrveranstaltungen.

Die Site präsentiert Elemente zur Konzeptionierung einer Fachdidaktik der Fotografie.
Fotografie ist eine interdiziplinäre angewandte Wissenschaft, die Site
enthält Elemente zu relevanten Aspekten von Theorie und Praxis der Fotografie.
siehe: Fachdidaktik Fotografie



   
 
     
 

Peter Bochynek: Thesen, Konzepte und Essays zur
Didaktik und Methodik der Fotografie

Thesen, Konzepte und Essays zur Didaktik und Methodik der Fotografie

- Essay: Fotografische Bildgebung in Zeiten von ästhetisch-medialen und
           sozio-technischen Umwälzungen. Duisburg Januar 2019

- Essay zum Stand der digitalen Revolution in der Fotografie der Gegenwart.
          Duisburg 2015, aktuelle Ausgabe 2019.

- Elemente der Fotografie. Didaktisch-methodisches Konzept zur Lehre der
          Fotografie, konkretisiert in einer Seminarfolge. Duisburg 2004,
          aktuelle erweiterte Ausgabe 2019.

- Prolegomenon zur Fachdidaktik Fotografie.
         Überlegungen zu gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, künstlerischen und
         allgemeindidaktischen Aspekten der Fachdidaktik Fotografie. Duisburg 2019.

   
 
     
 
     

 






   
     
Ansicht der Stadt Montan 2016
     
   

Duisburg am Tage: Blick auf Duisburg im Jahr 2016
Blickrichtung Süden vom Hochofen 5 im Landschaftspark DU-Nord ©2016 P.Bochynek

Kontext und Geschichte der Parklandschaft:
Die kongeniale detaillierte Landschaftsplanung vom Ende der 80er Jahre wird nun sichtbar in einer geplanten, gestalteten und gewachsenen Parklandschaft. Zuvor wurde aufgrund eines breiten Engagements der Bürger und der Kommunalpolitik nach Stillegung der Werkes der Erhalt als Denkmal und als Park gefordert und in der Folge realisiert, was im Nachhinein fast kaum zu glauben ist.
Peter Latz und Partner gewannen 1991 den 1989 nach intensiven kommunalpolitischen Debatten von der Stadt Duisburg ausgeschriebenen Landschaftssarchitektur-Wettbewerb zur Gestaltung des Landschaftspark DU-Nord, LAPADU genannt, der unter ihrer Federführung in den 90er Jahren gestaltet wurde. Für die Parkgestaltung konnte erfreulicherweise ein machbarer Kostenrahmen im Vergleich zu einem leider ebenfalls überlegten Abriss der Anlage nachgewiesen werden, somit konnte der Park Realität werden. Bereits im Jahr 2000 nahm der bekannte britische Design-Verlag Conran-Octopus in seinem Buch "Modern Garden Design" Ansichten des LAPADU auf.
Die International Federation of Landscape Architects (IFLA) hat den deutschen Landschaftsarchitekten Peter Latz von Latz+Partner mit dem Sir Geoffrey Jellicoe Award 2016 geehrt. Die Jury, die aus je einem Landschaftsarchitekten der fünf Verbandsregionen besteht, begründete ihre Entscheidung so:
„Peter Latz ist einer der prägenden Persönlichkeiten, die verstanden haben, mit dem zunehmend komplexen Aufgaben der Landschaftsarchitektur und Stadtplanung in den letzten Jahrzehnten umzugehen.“
Peter Bochynek forderte bereits im Jahr 2004 öffentlich anlässlich seiner Foto-Ausstellung zu den "Landschaftsparks", die Anerkennung des LAPADU als Weltkulturerbe.

Bildgebung und Bildanalyse der Landschaftsfotografie:
Neue Morphologie in der Landschaftsfotografie. Die Elemente der Landschaft werden in ihrer realen Ausprägung als vom Menschen gemacht mit Hilfe der Fotografie reflektiert.
Unter Einbeziehung von Kontext bringt fotografische Reflexion als Morphologie der Landschafts-Bildgebung die Geschichte, bzw. die Geschichten dieser Landschaft in Erinnerungs- und Begriffsarbeit. Das Begreifen der Landschaft gewordenen Stukturen von Arbeit und Herrschaft ermöglichen eine vertiefte Kenntnis der Vergangenheit und Gegenwart von Land und Leuten. In der morphologischen Bildanalyse kann die sozio-technische Geschichte der erlesbaren Bildelemente und ihrer Bezüge zueinander erfasst werden.
Bei der Konzeptionierung der Aufnahme und Bildgebung dieser Fotografie wurde darauf geachtet, dass entsprechende Bildelemente in der Fotografie zu ersehen sind: Hochöfen, Hochofenruinen, Kraftwerke, Stahlwerke, Gleisanlagen, Brachflächen ehemaliger Zechen, Gichtgasleitungen, Sinteranlage, Werkshallen, Kirchengebäude, Wohnhäuser unweit der Industrie-Anlagen etc. Die Geschichte der ersichtlichen Elemente der Architektur, ihrer Erbauer und Nutzer und ihrer Beziehungen zueinander gilt es zu ergründen. Dazu sind auf dieser Website entsprechende weiterführende Informationen im Projekt "Mythos Ruhrgebiet" aufbereitet (Untersite zu www.bochynek.de).
Die vom Fotografen in der Stunde der Aufnahme als besondere erkannten und festgehaltenen Lichtverhältnisse möglichten eine Reihe von Fotografien mit der lange überlegten Bildästhetik im Sinne der Bewertung der Industrielandschaft als "Schönheit". Die ersten Aufnahmen zu diesem Projekt stammen von 1994, aber erst 2016 wurde das erwünschte Licht Realität.
Der leichte Bodennebel und die tief stehende Sonne, gefiltert von einer einzelnen Wolke, tauchte die Landschft in ein einmaliges goldenes Licht, was den Charakter der Parklandschaft in einer Art "Sanssouci-Effekt" unterstreicht.
Dabei sind die Strukturen von 170 Jahren Industrie, ihrer Architektur, der Struktur der Stadt Montan und ihrer Lebensbedingungen lesbar und vorstellbar.

   
             

 


     

Zur Arbeit von Peter Bochynek
Aktuelles und Reflexion

2019-06: 25 Jahre Landschaftspark DU-Nord, LaPaDu. Anlässlich des Jubiläums wird eine Unterseite zum LaPaDu von jetzt an hier bereitgestellt.

2019-05: 500 Jahre Leonardo da Vinci. Mit seinen weit reichenden und tief gehenden Kompetenzen gilt er als herausragende Persönlichkeit des Jahrtausends.

2019-04: 100 Jahre Bauhaus (Gründung in Weimar). Die konzeptionellen Auseinandersetzungen im Bauhaus gelten heute als paradigmatisch und zukunftsweisend. Daher scheint aus didakischer Sicht eine Würdigung überfälligt: "Didaktik und Lehrpraxis des Bauhaus als wegweisende humanistische Ganzheitskonzeption. Essay". Nun in Arbeit.
Online steht neu bereit ein historischer Blick auf das Thema "Mythos Ruhrgebiet" und auf den Bildband von 1928 "Der Gigant an der Ruhr".

2019-03: Online steht neu bereit das didaktische Konzept: "Prolegomenon zur Fachdidaktik Fotografie" Peter Bochynek 2019, 35 Seiten.
Bochyneks digitale Dunkelkammer in Form des Druckers Canon IPF 6300 von 2012 verabschiedet sich nach verschiedenen sich hinziehenden Reparatur-Versuchen und wird Ende Mai durch den tatsächlich noch besseren Canon Pro-2000 ersetzt. Bochynek druckt damit hauptsächlich Formate von 60x40 bis 60x120 cm. Bochynek prägt den Begriff des fotografischen "Sanssouci-Effekts"

2019-02: Online steht neu bereit der Essay: „Fotografische Bildgebung in Zeiten von ästhetisch-medialen und sozio-technischen Umwälzungen" Peter Bochynek 2019, 23 Seiten.
Ebenfalls neu online sind die Bildgebungen zum Langzeitprojekt "Electronic Music and Dance" nun als Unterseiten "Technokultur" und "Dance to Light"! Insbesondere "Dance to Light" präsentiert eine Bildserie, eine Erzählung aus Bildern mit "vibrierender" Bildgebung. Sie entziehen sich einer oberflächlichen Betrachtung, tendenziell bieten die Bilder eine Herausforderung für die Lesefähigkeit des Rezipienten. Für den Fotografen sind es Erinnerungen an eine besondere Lebenssphase der Verbindung von Musik, Tanz, Kommunikation und Lebensgefühl. Die Unterseite "Technokultur" hält weitere Informationen und Bilder dazu bereit.
Die Unterseiten
"Unser Land" und "Mythos Ruhrgebiet" werden zur Zeit umgestaltet und mit etlichen bisher unveröffentlichten Bildern erweitert. Auch hier werden größere Bilder mit 1600 Pixel Breite gezeigt, so dass aktuell weit verbreitete HD fähige Bildschirme optimal zur Betrachtung sind. Auch die Startseite ist nun neu überarbeitet online.

2019-01: Die überarbeitete Seminarreihe "Elemente der Fotografie", die im Kapitel 3 und 5 ausführlicher die Prozesse der Bildgebung angesichts der Digitalen Revolution behandelt, ist nun im Januar 2019 online.
Die neu ausgearbeiteten klassischen Schwarzweiß-Umsetzungen zu den "Magic Gardens", sind online. Ebenfalls online neu der „Essay zum Stand der digitalen Revolution in der Fotografie der Gegenwart".

2018-12: Peter Bochynek arbeitet an klassischen Schwarzweiß-Umsetzungen zu den "Magic Gardens". Auch das seit längeren in Arbeit befindliche Projekt zur "christlichen Tradition und Kunst" (Arbeitstitel) sowie Bilder zum Projekt "Electronic Music and Dance" sind auf dem Weg. Ebenfalls in Arbeit ist ein neuer Entwurf zur allgemeinen Didaktik der Fotografie, also das theoretische Konzept zur bereits länger vorliegenden Seminarfolge "Elemente der Fotografie".

2018-11: Peter Bochynek nimmt am Hearing zu "180 Tage Datenschutz-Grundverordnung" im Landtag NRW teil und kritisiert in der Diskussion, dass durch den Vorrang der DSGVO vor dem KUG für Fotografen ein rechtsunsicherer Raum entstanden sei, bis Gerichte erst in Jahren die entsprechenden Zweifelsfälle klärten. Vergleiche dazu die Beiträge 2018 der Zeitschrift ct aus dem Heise-Verlag

2018-09: Wegen der Umsetzung der DSGVO wurde die Site https://www.bochynek.de von Mai bis August 2018 vom Netz genommen. Nun ist sie wieder da, und die Informationen zum Datenschutz sind hier präsent. Die Site basiert aber auf GG Artikel 5, da hier nur Informationen und Inhalte für die an der Arbeit von P. Bochynek interessierten Menschen bereitgestellt werden. Für den Schutz der hier bereit gestellten Inhalte sind über das deutsche Urheberrecht hinaus gehende EU-Gesetze wohl noch nicht in Sicht.

2017-11: Magic Gardens- DAS Langzeitprojekt wird ebenfalls NEU mit 1600 Pixel Bildbreite und bisher unveröffentlichten Bildern und Texten in neuem Glanz präsentiert. Testweise Bilder in 4k.

2017-10: Die Startseite von www.bochynek.de wurde nach längeren Vorarbeiten komplett umgestaltet. Nun ist die Startseite für einen Monitor mit etwa 1900 Pixeln Bildbreite bzw. für ein Smartphone optimiert. Die Bilder haben 1600 Pixel Bildbreite. Eine völlig neue horizontale Navigation wurde eingebaut.

2016-12: „Neue Morphologie in der Landschaftsfotografie“
Peter Bochynek überträgt die Theorie der „Morphologie“ von der Linguistik auf die fotografische Bildgebung: In der Linguistik bedeutet der Begriff „Morphologie“ die Theorie der Gestalt des Wortes („Morphem“) als kleinstes bedeutungstragendes oder mit einer grammatischen Funktion ausgestattetes Element des Satzes. In der Landschaftsfotografie definiert Bochynek demzufolge die Elemente der Landschaft in ihrer vom Menschen geschaffenen Form als Morpheme der Landschaft. Mit Hilfe von Kontext gelingt es in der morphologischen Rezeption und Reflexion der Fotografie, die Geschichten dieser Landschaft in Erinnerungs- und Begiffsarbeit zu bringen. Die Spuren von Arbeit und Herrschaft in der Landschaft ermöglichen eine vertiefte Kenntis der Vergangenheit und Gegenwart dieser Landschaften.

2016-11: Die Lichtinstallation im LAPADU von Jonathan Park besteht 20 Jahre. Eine Erfolgsgeschichte in Duisburg mit enormer gestalterischer Qualtät.

2016-10: Fotografisch-essayistisches didaktisch-methodisches Konzept: Fotografie als Erkenntnistätigkeit. Fotografie, Hintergrundtext und Essay ermöglichen dem Rezipienten das Erfassen von Zusammenhänge und ihrer Geschichte. Eine Reflexion der Mythen wird somit möglich. Reflexion und Appell als soziale Funktionen der Fotografie.

2016-09: Die Sicht von Zuwanderern und Flüchtlingen auf die neue Lebensumgebung in Duisburg, reflektiert im Medium der Fotografie: Duisburg, NRW, Deutschland als Heimat.

2016-09: Peter Lindbergh: Mit Hans Lux zur Ausstellung des fotografischen Werks von Peter Lindbergh in Rotterdam, Kunsthal. Ein Wiedersehen unter Freunden.

2016-08: Didaktik und Methodik zur Selbstreflexion mittels Fotografie und Literatur (u.a. nach Ingo Scheller), immer wichtig und aktuell.

2016-08: Mehrere Ergänzungen und Änderungen an der Website werden geplant.

2015-11: Addendum 2015 hinzugefügt

2015-11: auch im Jahr 2015 gab es wieder viele hervorragende Ausstellungen und kulturpolitische Aktionen. Vorbildlich der kostenlose Eintritt ins Essener Folkwang-Museum.

2015-09: Fotografie als Medium in Lerngruppen mit Migrationshintergrund. Emotionale Fotografie, Selfies.

2015-02-26: Vortrag von Peter Bochynek in Dinslaken, ND-Zentrum: Peter Bochynek präsentiert: Das Ruhrgebiet: Mythos - Begriff - Heimat. Didaktisch-methodischer Vortrag zur Menschheit, Geschichte, Literatur, Fotografie, Industrie und Ästhetik des Ruhrgebietes. Anspruch und Ideen für Gegenwart und Zukunft.

2015-01: Didaktische Konzepte zur Fotografie als Medium und als Technologie mit Bezug auf verschiedene Lerngruppen mit extrem unterschiedlichen sozialen und mentalen Lernhintergründen.

2014-12: Einige bereits vor längerer Zeit vorbereitete Änderungen der Website werden hochgeladen: Artikel: Wer hilft jetzt dem Westen?

2014-11-13: Vortrag von Peter Bochynek in Dinslaken: Peter Bochynek präsentiert in seinem Jahresvortrag Potsdam, die Schlösser, die Landschaftsparks, seine Urheber, die aktuellen, historischen und ästhetischen Bezüge. Didaktisch-methodischer Vortrag zur Fotografie des heutigen Weltkulturerbes, welches durch Karl Friederich Schinkel (1781-1841) und Peter Joseph Lenné (1789- 1866) gestaltet wurde. Würdigung des Wirkens: Karl Friederich Schinkel war Architekt und Chef der preußischen Bauaufsicht, Peter Joseph Lenné war Landschaftsarchitekt und Stadtplaner in Preußen.

2014-10: Der kritische Vergleich von Bildergebnissen auf der Basis von Silbergelatine-Film (KIR, SFX) mit einer in einer Spezialwerkstatt zur IR-Kamera umgebauten digitalen Nikon D3200 (24 MP) ergab bisher keinen eindeutigen Qualitätsvorsprung für eine der Techniken. Es sieht sehr danach aus, dass die Mittelformat-Silbergelatine mit Kamerasystem M7 nach wie vor die Spitze hält.

2014-09: Didaktisch-methodischer Einsatz von Fotografie in Lerngruppen mit Migrationshintergrund. Ruhrgebiet als Heimat.

2014-08: Aufenthalt in Potsdam und Berlin zum weiteren Kompetenzaufbau bezüglich deutscher Geschichte und Kultur.

2014-05: Der Mythos bzw. die Hypothese, dass der Druck im Adobe-RGB-Farbraum bessere Ergebnisse im Druck ergibt, lässt sich nicht erhärten. Der SRGB-Farbraum bringt im Druck nicht unterscheidbare Ergebnisse bei übersichtlicherem Workflow.

2014-04: Elemente der Fotografie. Lehrkonzept für Hochschulen. Duisburg 2014.

2014-04: Erforschung: Digitale IR-Kamera versus analoge Silbergelatine-Systeme.

2014-03: Entwicklung diverser IR-Filme aus dem Vorjahr. Die letzten KIR Filme! Insgesamt kann der Ilford SFX nicht den KIR ersetzen, aber der SFX hat Potenzial.

2014-02: Fotoreportage: Hamborner Karnelvalszug (Dokumentation für RBK)

2014-01: Start der umfangreichen Versuchsreihe zur optimalen Schärfung von Prints und Bildern fürs wwww.

2014-01: Veröffenlichung Rezension von Peter Bochynek zu Standard-Fachbuch: Bruce Fraser, Jeff Schewe: Real World Image Sharpening with Adobe Photoshop, Camera Raw, and Lightroom (Taschenbuch, ausschließlich Englischsprachige Ausgabe erhältlich). In der Folge intensive Erprobung verschiedener Schärfungskonzepte für Druck und WWW nach Vorschlägen der rezensierten Fachautoren.

2013-11: Veröffentlichung Rezension von Peter Bochynek zu Standard-Fachbuch: Evening, Martin: Adobe Photoshop Lightroom 4 -LR4. Das offizielle Handbuch für Fotografen (Verlag Pearson Photo, 2013)

2013-10: Jährlicher didaktisch-methodischer Vortrag von Peter Bochynek in Dinslaken, ND-Zentrum: Peter Bochynek präsentiert die Seychellen, insbesondere die Insel LaDigue. Landschaften, People, Portrait sowie Situation und Sprache der Seychellen.

2013-09: Didaktisch-methodischer Einsatz von Fotografie in Lerngruppen mit Migrationshintergrund. U.a. Geschichte der Stadt Duisburg-Hamborn

2013-07: Der IPF 6300 benötigt einen neuen Druckkopf (zwei sind insgesamt im Drucker, einer zu etwa 400 EUR). Gleichzeitig wird die neuste Firmware aufgespielt. Danach verbesserte Funktion, weniger Spülvorgänge, geringerer Tintenverbrauch.

2013-02: Projekt zur Fotografie im Ruhrgebiet mit Studierenden der UDE und Folkwang.

2013-01: Es werden Rollfilme aus den Jahren 1996 bis 2002 hochauflösend gescannt. Insbesondere Nachtaufnahmen vom LAPADU, die nun als historisch anzusehen sind, da aufgrund von Verschleiß und Zerstörung im LAPADU der Originalzustand der Lichtinstallation von Ende 1996 längst nicht mehr gegeben ist. Erste Druckergennisse in 60x80: beeindruckend!

2012-12: Die Druckergebnisse können sich nun sehen lassen. Eine Ausstellung der Arbeiten geht nun in die Planungsphase. Der IPF6300 macht Probleme, wenn er 2 Wochen nichts zu drucken bekommt, aber die Bild-Ergebnisse sind hervorragend, weil nun einige der neuen Erkenntnisse im Druck umgesetzt werden können, und zwar auch im Blick auf den Druck von KIR (Kodak-SW-Infrarot-Film).

2012-09: Fotografie in Lerngruppen mit Migrationshintergrund. Emotionale Fotografie.

2012-07: Die Bilddatein werden aufbereitet und gedruckt, nun mit Canon IPF6300. Einige kleine Problme mit dem Farbmangement können als erledigt angesehen werden. Dieser Drucker ist auf den ersten Blick kaum besser als der bereits hervorragende Vorgänger IPF6100. Ergonomie aber immer noch verbesserungswürdig. Einzelblatteinzug ist immer noch nicht ohne Fummelei. Tintenfüllstand relativ schlecht ersichtlich.

2012-06 Der Mythos bzw. die Hypothese, dass der Druck im 16-bit Modus sichtbar bessere Ergebnisse bringt als der 8-bit Druck, kann als erledigt angesehen werden. Als nächstes untersuchen wir den Mythos Adobe-RGB versus srgb.

2012-05: Es wird ein lang angelegter Versuch zur situationsbedingten ultimativen Bildqualität gestartet. Der Vergleich geht von 16 bis 80 Megapixel. Besonderer Dank an Phase One und Nikon Deutschland für die Unterstützung.

2012-03: Dinge beginnen, sich zu klären, die Arbeit kann weiter gehen.

2011-11: Probleme stehen vor ihrer Bewältigung.

2011-11: Fotografische Arbeits-Reise zu den Seychellen, Insel La Digue

2011-03: Wir trauern um Anna Elisabeth Bochynek (Juni 1930-März 2011). Hier fehlen immer noch die angemessenen Worte, auf die schwere Zeit folgt noch ein unaussprechlich hartes Jahr.

2011: vor 20 Jahren gewinnt Professor Peter Latz den Landschafts-Architekturwettbewerb und wird mit der Planung und Realisierung des Landschaftsparks DU Nord, LAPDU betraut. In der Folge wird ein Meisterwerk der Landschaftsarchitektur im Duisburger Norden gestaltet.

2010 bis 2011: Verschiedene Renovierungen am Haus

2010-08: Ergebnis Langzeitstudie Visualisierung KIR: Nach Fehlschlägen im Jahr 2008 wird die neueste Software Version Vuescan zum hochauflösenden Negativ-Scan von extrem kontrastreichen SW-Infrarot-Aufnahmen verwendet. Die aktuelle Version ist nun in der Lage, im 16-bit-Scan Negative mit extremen Kontrasten einwandfrei zu digitalisieren. Die Hypothese aus 2008, ein IR-Film von 1997 sei durch Lagerung bzw. Alterung schlechter geworden, ist widerlegt. Es gelingen ansprechende Fine-Art-Prints vom Kleinbild-Scan Kodak-IR (per Minolta E5400) im Format 50X70 cm.

2010-07: Ergebnis Langzeitstudie Visualisierung dCam-IR: Erneute Erprobung der Tauglichkeit der Nikon D70 für Infrarot-Aufnahmen. Es gelingen ansprechende Abzüge im Format 40X60 cm. Die gestalterische Umsetzung wurde in Kooperation mit Studierenden der FH Krefeld realisiert.

2010-01: Ergebnis auf heuristischer Grundlage: Für aktuelle Drucke wird Adobe Photoshop CS3 verwendet. Neue PS-Versionen bringen keine Vorteile

2009-07: Einige neue Versuche zum Farbmanagement werden durchgeführt. Wesentlich sind gute Profile der Papierhersteller.

2009-01: Der permanente Arbeitsbereich als Lernort, Archiv und Werkstatt (mit didaktisch-methodischer Ausstellung) ist nun wieder gut zugänglich!

2008-12 : Die Sanierung der Fahrbahn und der Kanalisation Ottostraße .in Marxloh ist endlich abgeschlossen (ein Jahr Vollsperrung; Baubeginn 2005)!

2008-03 : Ausstellungseröffnung in Dinslaken, Stadtbibliothek, Volkshochschule. Melancholische Schwarzweiß-Fotografien vom Weltkulturerbe in Potsdam und Wörlitz.

2008-01 : Fine Art Prints mit High-Tech 12-Pigmentfarbendrucker Canon IPF auf Fine-Art-Print Materialien. In der Folge Erforschung der Erweiterung gestalterischen Möglichkeiten durch diesen Druckertyp. Die Vorbereitungen für die Ausstellung in Dinslaken, Stadtbibliothek im März 2008 laufen.

2007-03 : Wir trauern um Walter Bochynek (Juli 1925-Februar 2007) und um Josef Bentler (Mai 1927-Mai 2007). Die geplanten Ausstellungen und alle anderen Aktivitäten werden auf 2008 verschoben.

2006 : Die Werkstatt für Didaktik und Methodik zeigt eine Werk-Ausstellung der Galerie

2004 : Elemente der künstlerischen Fotografie der Gegenwart.
Konzept für eine Seminarreihe, eingereicht an der UDK Universität der Künste Berlin. Duisburg 2004

2004 : Didaktisch-methodisches Konzept zu einer Seminarreihe
  "Digitalfotografie als Element hypermedialer Systeme". Duisburg 2004

2004 : Fortführung der Arbeiten in der Werkstatt für Didaktik und Methodik der Photographie mit Galerie. Vorbereitung der Ausstellung in der Orangerie des Kloster Kamp zum Weltkulturerbe in Industrielandschaften und Landschaftsparks.

2003 : Beginn der Arbeiten zur Realisierung der Werkstatt für Didaktik und Methodik der Photographie. Die Räume werden als didaktisch-methodische Werkstatt für Photographie mit Präsentationsmöglichkeiten als Galerie konzipiert.

2002 : Didaktisch-methodisches Konzept zur Realisierung eines interaktiven hypermedialen Systems, konkretisiert am Beispiel der Digitalisierung von Unterrichtsmedien. Duisburg 2002

2001 : Peter Bochyneks photographische Arbeiten für die IBA sind an das Ruhrland-Museum, heute Ruhr-Museum, in Esssen gegangen. Mindestens 50 Bilder/ Negative/ Dias zu IBA-Emscherpark-Projekten befinden sich nun nach Ende der IBA im Essener Museum. IBA= Internationale Bauausstellung Nordrhein-Westfalen 1990-2000, Leitung: Prof. Dr. Ganser

2001 : Konzept für die Erfassung und Bereitstellung von Unterrichtsmedien in digitalen Präsentationsformen. Duisburg 2001

2000 : Didaktisch-methodisches Konzept "Fotografieren mit Digitalkameras" sowie:
Assistenten-Bildungsgangskonzept mit Projektschwerpunkt "Neue Medien".
Duisburg 2000

1999 : Peter Bochynek stellt den überwiegenden Teil der großformatigen Bilder zur Ausstellung des Goethe-Instituts in Hongkong zur dortigen Präsentation von Nordrhein-Westfalen (Filmstiftung NRW, Leitung: Herr Dieter Kosslick, ab 2000 Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin ("Berlinale")

1999 : Kurskonzept: Aktuelle Entwicklung der Informatik, Medientechnik.
Duisburg 1999

1997 : Fotoausstellung "Power of our Colours in Work, Love and Celebrate" im Rathaus Duisburg-Hamborn (Plakat mit Motiv "Große Spiegelung")

1997-11: Jonathan Park realisiert die Lichtinstallation im LAPADU. Peter Bochynek fotografiert das "Werk" seit der ersten "Einschaltung" als Fotograf der IBA und der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen

1994-08-22 : Peter Bochynek erhält aus der Hand des Oberbügermeisters der Stadt Duisburg, Herrn Josef Krings die Stadtmedaille der Stadt Duisburg. Mit Ablauf der Ratsperiode 1994 verlässt Peter Bochynek nach über 15 Jahren Tätigkeit die tagesaktive Kommunalpolitik, um mehr Zeit für didaktisch-künstlerische Projekte einsetzen zu können, mit dem Ziel einer beruflichen Tätigkeit an einer Hochschule.

1993 : Aufbaukurs Fotografie. Duisburg 1993

1992 : Grundkurs Fotografie. Duisburg 1992

1991: Der Landschaftsarchitekt Professor Peter Latz gewinnt den Architekturwettbewerb der Stadt Duisburg und wird mit der Planung und Realisierung des Landschaftsparks DU Nord, LAPDU betraut. In der Folge dokumentiert Peter Bochynek fotografisch die Entstehung des Parks und arbeitet für die IBA (Prof. Dr. Ganser), die Filmstiftung NRW (Dieter Kosslick) und andere Institutionen.

1990 : Fachleitung Fototechnik und Fotogestaltung, unter anderem am Robert-Bosch-Berufskolleg, dort Leitung des Ausbildungs-Fotolabors

1988 : Projektbuch Fachwissen Technologien der Umformung. Duisburg 1988

1987 : Lehraufträge Uni Duisburg in Fachdidaktik 1987 und folgend

1987 : Projektbuch Fachwissen Metallurgie (Thyssen Ruhrort, Meiderich und Hamborn sowie Krupp Rheinhausen). Duisburg 1987

1983 : Literaturunterricht als Beitrag zur Selbstreflexion, exemplarisch dargestellt durch eine Unterrichtsreihe zur Beziehungproblematik [...] Einschl. Bildinterpretation Malerei und Fotografie. Duisburg/Dortmund 1983

1980 : Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Kollegstufenversuch NRW in der Stahlindustrie Duisburgs, Uni Duisburg und Bundesinstitut für Berufsbildung.
Anfänge des fotografischen Projekts "Magic Gardens"

1962 : Bochynek: Erste eigene Kamera, erste Fotos

1907 : Das Gebäude Ottostr. in Marxloh wird fertig gestellt.

 

 

 

 

 

   

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen von gestalterischen Arbeitswelten

Das Bauhaus-Jubliäum im Jahr 2019 macht wieder einmal bewusst, wie massiv gestalterische Arbeit durch äußere Bedingungen, also durch politisch-gesellschaftliche Einflussgrößen in Leidenschaft gezogen werden kann.

Von daher liegt es nahe, neben der Präsentation von gestalterischen Arbeiten hier auch gesellschaftlich-politische Vorgänge zu kommentieren.

Hier soll aber nicht direkt die Welt-Politik reflektiert werden, sondern vielmehr die regionalen Entwicklungen, die das Leben der Menschen direkt positiv oder negativ beeinflussen können und damit eben doch ein Spiegelbild der großen Zusammenhänge im konkreten Detail darstellen können.

Die folgenden Darstellungen enthalten politische und zeithistorische Fakten sowie Analysen und schließlich daraus resultierende Schlussfolgerungen und Forderungen.

Die zugrunde liegenden Fakten und Zusammenhänge sind äußerst sorgfältig aus verschiedenen Quellen recherchiert worden, nicht nur im Internet, sondern auch in Buchveröffentlichungen (aktuell, antiquarisch), Zeitschriften und im eigenen Archiv an Büchern, Zeitschriften, Zeitungsartikeln etc. der vergangenen etwa 40 Jahre.

Die neuesten Berichte, Analysen, Folgerungen und Forderungen sind hier oben, die älteren weiter unten aufgeführt, so dass man sich von der Gegenwart ausgehend, soweit wie nötig oder interessiert in die Vergangenheit "zurück" arbeiten kann.

Die Texte Rückblick-Addendum sind zum Ende des jeweiligen Jahres verfasst worden.

Dieser Teil der WebSite enthält politische Ideen und Forderungen auf der Grundlage klar benannter Probleme und Fakten. In erster Linie beziehen sich diese auf NRW und das Ruhrgebiet. Allerdings nicht in dem Sinne von Abgrenzung, sondern vielmehr geleitet von der Idee der Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen in Deutschland nach GG Art.72.

 

 

Essay: Mythos Ruhrgebiet 2014

Rückblick 2018

Die aktuelle Diskussion über die Änderung des GG zur Verbesserung der Hilfen für Kommunen durch den Bund deutet darauf hin, dass ein Föderalismus, nur wenn er denn eine dringend gebotene Einigung findet, sehr zur Verbesserung des Gemeinwesens beiträgen kann.

In der Infrastruktur gibt es Ansätze zum Besseren (Haushaltsansätze für Verkehrswege), aber etliche Probleme stehen noch auf der Tagesordnung, wenn man den Essay von 2014 und die Folgethesen betrachtet, jetzt, 2019. Es geht den Bürgern oft zu langsam voran.

Der Lehrermangel im Duisburger Norden besteht weiterhin. Die Verkehrsanbindung ds Nordens ist immerhin in der Diskussion (Tunnel A59). Die nördlichen Stadtteile im Ruhrgebiet haben anscheinend keine Lobby.

Der Landschaftpark LAPADU und damit Duisburg hatten in 2018 über 1,1 Mio. Besucher. Das ist positiv.

 

Rückblick 2017:

Immer noch aktuell, Problem seit den 1960 er Jahren immer noch nicht gelöst: Ein Gesetz mit dem Ziel der nachhaltigen Gesundung und Ordnung der Gemeindefinanzen insbesondere strukturwandelgeschädigter Kommunen tut not.
Zwar hat die Stadt Duisburg mehrfach mit Landeshilfe einen ausgeglichenen Haushalt realisieren können, diese finanziellen Strukturen sind zwar augenblicklich lobenswert, aber nicht nachhaltig, sollten die Zinsen in dern kommenden Jahren wieder ansteigen. Die Stadt spart zu stark am Personal, Stichworte: Straßenverkehrsamt, Ordnungsamt, Stadtbibliothek, Bürgerbüros etc.

Verkehr: Staus ohne Ende und ein unatraktiver ÖPNV nerven die Duisburger.

Bildung: Der Staat tut zu wenig insbesondere für die Schüler der Berufsschulen und der Grundschulen. An den Berufsschulen droht Lehrermangel in berufsqualifizierenden Technikfächern, und an den Grundschulen des Duisburger Norden fehlen gar an die 100 qualifizierte Grundschullehrer und -Lehrerinnen. Es mangelt sogar an Schulgebäuden. Es werden mobile Klassencontainer aufgestellt.

Positiv: Der Landschaftspark Duisburg-Nord hat über 1,2 Millionen Besucher in 2017

In Duisburg wird wieder mehr gebaut: Straßen, Büro- und Wohn-Gebäude, Brückenerneuerung

 

Rückblick 2016:

Immer noch aktuell: Ein Gesetz mit dem Ziel der nachhaltigen Gesundung der Gemeindefinanzen strukturwandelgeschädigter Kommunen tut not. Die Altschulden dieser Kommunen sollten in einen Bundesfond überführt werden analog zu Strukturen der sogenannten "Bankenrettung". Im Übrigen müssen sämtliche Kosten der Hilfen für die Flüchtlinge den Gemeinden zu 100% vom Bund sehr zeitnah, also unverzüglich-sofort erstattet werden.

Bildung und Verkehr sind wichtige Themen, die die Bürger des Duisburger Nordens von der Politik als nicht gelöst ansehen.

Positiv: Duisburgs LAPADU hat über eine Millionen Besucher in 2016

 

Rückblick 2015:

Die Struktur- und Finanzprobleme des Ruhrgebiets bestehen weiterhin und könnten in der aktuellen Flüchtlingskrise von der Tagesordnung verdrängt werden. Das 2015er Strukturprogramm des Bundes ist ein guter Anfang, aber zu wenig. Ein Gesetz mit dem Ziel der nachhaltigen Gesundung der Gemeindefinanzen strukturwandelgeschädigter Kommunen tut not. Die Altschulden dieser Kommunen sollten in einen Bundesfond überführt werden analog zu Strukturen der sogenannten "Bankenrettung". Im Übrigen müssen sämtliche Kosten der Hilfen für die Flüchtlinge den Gemeinden zu 100% vom Bund sehr zeitnah, also unverzüglich-sofort erstattet werden.

Die Straßenbahnverbindung 105 zwischen Oberhausen und Essen wurde von den Bürgern Oberhausens aus städtischem chronischen Geldmangel erstmal per Bürgerentscheid abgelehnt.

 

 

Die politische Frage bereits 2014: Wer hilft jetzt dem Westen?

Ruhrgebiet 2014: Wirtschaft und Politik heute. Das Ende des Mythos?

Die ökonomische Situation des Ruhrgebiets ist aktuell alles andere als rosig. Im Laufe der letzten 40 Jahre sind hunderttausende Arbeitsplätze im Ruhrgebiet verloren gegangen, von 128 Zechenanlagen im Jahr 1959 sind noch drei Zechen geblieben, die bis 2019 geschlossen sein werden. Das wahrscheinlich mit PCB verunreinigte Grubenwasser hingegen muss aber noch "ewig" gehoben, gereinigt und abgeführt werden. Die Stahlindustrie, früher in fast allen Städten des Reviers durch entsprechende gewaltige Industrieanlagen präsent, existiert praktisch nur noch in der Stadt Duisburg mit dem Standortvorteil direkt am Rhein. In Duisburg wurden dennoch mindestens drei große industrielle Einheiten der Stahlindustrie stillgelegt, zwei wurden größtenteils abgerissen, einer wurde zum Landschaftspark. Symbolisch: Die Produktion von Schienen in Duisburg begann etwa 1898, sie endete im Jahr 2014, in der gesamten Bundesrepublik werden nun keine Schienen mehr produziert, obwohl doch Bedarf besteht.
Der sogenannte Strukturwandel verlangt den Menschen der Region alles ab, weil die in der Schwerindustrie verloren gegangenen Arbeitsplätze eben immer noch nicht durch andere aufstrebende Industrien oder Dienstleistungen neu geschaffen wurden. Der Tourismus kommt zu langsam in Gang, förderlich wäre eine Vermehrung der Orte zur Besichtigung des Mythos, und nicht das Gegenteil (Sündenfälle: Abriss Hochofen 4, Verfüllung Tunnel Matena Straße, evtl. geplanter Abriss der Landmarke: des Schlotes der Sinteranlage Meiderich)
Zunächst als zukunftssicher angesehene Produktionsstandorte und damit Arbeitsplätze im Bereich Telekommunikation und Automobilproduktion (Bochum) wurden abgebaut. Hier hätte der früher belächelte Tourismus eine Chance, wenn es in Zukunft nicht weniger, sondern mehr Industriedenkmäler zu bestaunen gäbe.
Zusätzlich wurden das Land Nordrhein-Westfalen und insbesondere die Städte durch die neu gewonnene Einheit Deutschland ab 1989 durch Solidaritätsabgaben in Milliardenhöhe belastet. Dabei standen und stehen im Ruhrgebiet immer noch gewaltige Probleme auf der Tagesordnung bei der Transformation von einer enorm durch die Schwerindustrie geprägten Region zu einer Region mit neuen wirtschaftlich tragenden Strukturen. Dazu bedarf es gewaltiger Investitionen. Sollte das Projekt Emscher der deutschen Politik nicht Mut dafür machen?
Während man in den neunziger Jahren hierzulande gelegentlich noch optimistisch in die Zukunft blickte, so rückten nach dem Ende der euphorischen Internationalen Bauausstellung IBA Emscherpark 1990-2000 die negativen Schlagzeilen wieder in den Focus der Berichterstattung zum Ruhrgebiet.
Seitdem, so scheint es, verschärften sich die Probleme immer weiter bis zum heutigen Stand der Dinge. Die Städte der Republik, besonders die im Revier sind für ihre gewaltigen Aufgaben seit Jahrzehnten unterfinanziert. Der Volksmund spricht im typischen Ruhr-Klartext sogar von kommunaler "Pleite". Auch im Bildungsvergleich glänzen NRW und Ruhrgebiet nicht mehr. Die Aufbruchstimmung in Folge der Gründung von Gesamthochschulen und Kollegschulen (Johannes Rau als NRW Ministerpräsident und Herwig Blankertz als wissenschaftlicher Genius) der 1970er Jahre ist verflogen wie ein Rausch. Heute ist eine Bildungsreform mit mehr Mitteln und besseren Strukturen notwendig. Notwendig ebenso eine Reform der Verwaltung des Landes, eine bessere Wirtschaftspolitik und eine stärkere europasichtige Interessensvertretung. Das Land NRW wird zunehmend als kraftlos empfunden, daran sollte sich etwas ändern lassen! Überfällige und sinnvolle Investitionen z.B. in Infrastruktur (Tourismus, ÖPNV, Straßen, Wege, Parks, Brücken, Flächenrecycling etc.), in Bildung und Berufsbildung in der Rhein-Ruhr-Emscher-Lippe-Region können von den Kommunen auf keinen Fall ohne zusätzliche Hilfe geschultert werden. Wer hilft nun dem Ruhrgebiet? Welche Maßnahmen sind noch zusätzlich notwendig? Die Diskussionen der Politik, vor allem zur Finanzierung ziehen sich unerträglich lange hin, und wenn erst ab dem Jahre 2020 die Bundes-Finanzpolitik den alten Industrierevieren einen neuen Stellenwert einräumen sollte, wird es vielleicht schon zu spät sein. Wahlbeteiligung, Armutsberichte, Arbeitslosenstatistik und die problematisch sich entwickelnde Immobiliensituation, insbesondere im Norden des Reviers, sprechen eine andere Sprache, nämlich die der Krise und der "Stupid Economy".


Ruhrgebiet: Mythos und Zukunft?

Der Mythos Ruhrgebiet hat gewaltige Schrammen abbekommen. Die Fragen: Was tun im Ruhrgebiet? Wer hilft nun dem Ruhrgebiet? müssen nun als nächstes mit Ideen beantwortet werden.

Die Risiken, aber auch die Chancen für die Zukunft sind beträchtlich, vor allem müsste die politische Zersplitterung des Reviers dringend überwunden werden. Gemeinsame Umsetzung von Förderung von Wirtschaftskraft und Verkehrsinfrastruktur über die Grenzen der einzelnen Kommune hinaus ist das Gebot der Stunde. Auch muss die Bundesrepublik endlich dazu die Kommunen mit nachhaltig genügend Finanzmitteln ausstatten.
Die Zukunft kann noch gut werden, wenn endlich die richtigen Maßnahmen ergriffen werden.

Dann mag es heißen: Der Mythos lebt weiter.

Auszug aus dem Essay 2014: Peter Bochynek: Mythos Ruhrgebiet 2014

 

Weiter in die Vergangenheit: Eine Übersicht der wichtigsten Daten zu Duisburg

 

2018
Ende des Bergbaus im Ruhrgebiet

2013
Gründung Universität Duisburg-Essen UDE durch Fusion der Hochschulen beider Städte

2008
Ende des Bergbaus in DU-Walsum

1990ff Bauliche Verwirklichung des Landschaftparks DU-Nord unter Leitung des Landschaftsarchitekten Peter Latz
 
1990-2000 Internationale Bauausstellung IBA, Leitung Prof. Karl Ganser

1993
Stillegung Krupp DU-Rheinhausen, 1999 vollständiger Abriss, danach Gründung des „Logport“ am Großhafen der ehem. Krupp-Hütte
 
1983
Produktionsende im Hüttenwerk DU-Meiderich, 1988f Beschlüsse zum Landschaftspark DU-Nord

1976
Stilllegung der Zeche Friedrich Thyssen 2/5 in DU-Hamborn

1977
wurde die Kokerei Friedrich Thyssen 4/8 stillgelegt, danach gesprengt und vollständig abgerissen

1975
Duisburg, Walsum, Homberg, Rheinhausen, Rumeln-Kaldenhausen und Baerl werden zur neuen Stadt Duisburg zusammengeschlossen

1972
Gründung der Universität Duisburg, Gesamthochschule

1968
Pädagogische Hochschule Ruhr, Abt. Duisburg, nimmt ihren Lehrbetrieb auf

1964
Eröffnung des Wilhelm-Lehmbruck Museums

1962
Letzte Kohle-Förderung auf der Schachtanlage Neumühl

1950
Das zerstörte Stadttheater wird nach teilweisem Wiederaufbau neu eröffnet

1950
Ende der Demontage von westdeutschen Industrieanlagen

1949
Gründung der Bundesrepublk Deutschland, Grundgesetz

1945
Im Krieg wurden 80 Prozent der Wohngebäude Duisburgs zerstört oder schwer beschädigt
.

1939-1945
2. Weltkrieg

1929
Duisburg, Hamborn und der "Duisburger Süden" werden zu Duisburg-Hamborn vereinigt
.

1914-1918
1. Weltkrieg

1912
Das Duisburger Stadttheater wird eröffnet

1911
Hamborn erhält die Stadtrechte

1910
Die Brüder Karl und Peter Strack starten zum ersten Motorflug in Duisburg

1905
Die Städte Duisburg, Ruhrort und Meiderich vereinigen sich

1897
Gründung der Berufsschule in Hamborn

1897
2 Hochöfen in Betrieb: Krupp Hüttenwerk Rheinhausen

1891
Gründung des Thysen-Konzerns in DU-Bruckhausen
Rheinisch-Westfälische Hüttenschule in Duisburg (Ingenieur-Schule)

1873
Duisburg wird kreisfreie Stadt

1867
Beginn des Kohlenbergbaus in Hamborn

1856
Gründung Phoenix Hüttenwerke in DU-Ruhrort-Laar

1851
Hochofenwerk "Niederrheinische Hütte" in DU-Hochfeld

1829
Franz Haniel richtet in Ruhrort eine Werft für den Bau von Dampfschiffen ein.

1824
Mit der Schwefelsäurefabrik des Fr. W. Curtius beginnt der Aufbau der chemischen Großindustrie

1716
Der Ruhrorter Magistrat beschließt den Bau eines Hafens, dies gilt als Gründungsjahr der Duisburger Häfen.

 

 
         
         
         
         
         

 

     

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